Über den Hohenasperg gibt es ein Bonmont. Er sei, so heißt's, Württembergs höchster Berg - es dauere nur fünf Minuten, um hinaufzukommen, aber ewig, um wieder herunterzugelangen. Der Satz spielt darauf an, dass die trutzige Festung von 1738 als Staatsgefängnis diente. Hier ließ Herzog Carl Eugen 1777 den renitenten Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart einkerkern, der zwar nicht ewig, aber immerhin zehn Jahre hinter den dicken Mauern einsaß. Dem Querdenker verdankt die Lokalität auf dem Asperg auch ihren Namen - die Schubartstube.
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