Schubartstube Asperg | Restaurant und Biergarten auf dem Hohenasperg

In der Schubartstube sitzt man gerne ein

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Schubartstube auf dem Hohenasperg
Über den Hohenasperg gibt es ein Bonmont. Er sei, so heißt's, Württembergs höchster Berg - es dauere nur fünf Minuten, um hinaufzukommen, aber ewig, um wieder herunterzugelangen. Der Satz spielt darauf an, dass die trutzige Festung von 1738 als Staatsgefängnis diente. Hier ließ Herzog Carl Eugen 1777 den renitenten Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart einkerkern, der zwar nicht ewig, aber immerhin zehn Jahre hinter den dicken Mauern einsaß. Dem Querdenker verdankt die Lokalität auf dem Asperg auch ihren Namen - die Schubartstube.
 

Schwäbisches im Turmzimmer

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Stuttgarter Zeitung vom 13.08.2007 Foto: factum/Weise
Stuttgarter Zeitung vom 13.08.2007
Foto: factum/Weise
Asperg - Beeindruckend wirkt der Hohenasperg von der Ferne. Aber nicht jeder geht freiwillig auf die markante Anhöhe bei Ludwigsburg: Hinter den dicken Festungsmauern befindet sich schließlich das Vollzugskrankenhaus.

Trotzdem gibt es dort nicht nur Zellen, sondern auch eine einladende Stube - passenderweise benannt nach Christian Friedrich Daniel Schubart. Der Herzog von Württemberg ließ den Dichter und Musiker 1777 in den Kerker werfen. Zehn Jahre saß er auf dem Hohenasperg ein, weil er dem absolutistischen Herrscher seine Meinung gesagt hatte. Heutzutage werden unter seinem Namen schwäbische Spezialitäten serviert.

 

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